Wann Sie kommen sollten — und wann Sie es unbedingt vermeiden sollten
Nach Saison
Ruhigste Zeit: Mitte Januar bis Mitte März, und wieder den ganzen November. Schnee auf dem Großen Parterre ist atemberaubend, die Prunkräume des Schlosses sind warm und die Warteschlangen am Drehkreuz an der Schloßstraße verschwinden. Kalt (durchschnittlich -3 °C im Januar), aber die kahlen Baumkonturen der Gloriette vor einem Winterhimmel sind unvergesslich.
Geschäftigste Zeit: Juli und August, die Weihnachtsmarktwochen im Dezember und das Osterwochenende. Samstags von Mai bis September kann das Schloss seine Mittagszeitfenster online bereits am Vortag ausverkaufen. Vermeiden Sie den österreichischen Nationalfeiertag (26. Oktober) in Schönbrunn, es sei denn, Sie sind speziell wegen der Feiertagsmassen dort.
Das Beste aus beiden Welten: Ende April–Anfang Juni und Mitte September–Mitte Oktober — Gärten in voller Farbenpracht (Tulpen und Rosen im Frühling; kupferfarbenes Laub und die Dahlienbeete im Herbst), Schlossbesuch um 09:30 Uhr gut machbar, und außerhalb der Hauptreisebus-Fenster ist der Gloriette-Hügel ruhig.
Nach Wochentag
Dienstag, Mittwoch und Donnerstag sind merklich ruhiger als das Wochenende. Montag ist in Ordnung, aber etwas geschäftiger, da einige Wiener Museen montags geschlossen sind und Touristen nach Schönbrunn ausweichen. Samstagnachmittag ist das geschäftigste Zeitfenster der Woche — vermeiden Sie es, wenn möglich.
Nach Tageszeit
Das erste Schloss-Zeitfenster um 09:30 Uhr ist bei Weitem das ruhigste des Tages. Zeitfenster nach 16:00 Uhr im Sommer sind auch deutlich ruhiger als die Spitzenzeiten von 11:00–14:00 Uhr. Für Fotos und die Gloriette-Aussicht sind die magischen Zeitfenster Sonnenaufgang (Schloss in goldenem Licht von vorne gebadet) und Sonnenuntergang (goldenes Parterre von hinten beleuchtet) — beides kostenlos und beides wert, dafür einen Wecker zu stellen.